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Lancia Fulvia & Flavia IG Motoren Workshop

Anfang Oktober... nicht sonderlich warm und deshalb nicht unbedingt das beste Wetter zur Ausfahrt mit unseren Oldtimern. Deshalb machte es natürlich großen Sinn, den Rufen von Hanno von der Lancia Fulvia & Flavia IG zu einem Fulvia - Motorenworkshop ins Ruhrgebiet zu folgen. Knapp 30 Mitglieder der IG trafen sich frühmorgens in Bochum; angereist aus ganz Deutschland (Hamburg, Berlin, Stuttgart, München etc.) und sogar aus der Schweiz. Und der bestens organisierte Workshop-Tag war vom Allerfeinsten!

Zunächst waren wir bei der Firma Micke in Bochum, einem großen Motoreninstandsetzungsbetrieb. Die zwei Inhaber, Gebrüder Micke, führten uns durch den beeindruckenden Betrieb, in welchem sowohl Oldtimermotoren instandgesetzt werden, wie auch LKW oder Busmotoren überholt werden. Der umfangreiche Maschinenpark und gut ausgebildetes Personal erlaubt sowohl die Überholung von Kopf, Block und Ventilen, sowie die Herstellung von Kurbel- und Nockenwellen.

Nach knapp 2 1/2 Stunden gings weiter nach Duisburg zur Werkstatt der Firma Franzen. Dort angekommen, wurde sowohl an einem präparierten Fulvia Ausstellungsmotor, sowie einem von einem der Mitglieder gebrachten Motor die Zerlegung und Überholung einzelner Bauteile gezeigt und besprochen. Ausserdem wusste Lancia Fulvia & Flavia IG Mitglied Claus noch den ein oder anderen Tipp um die Motoren noch etwas zu optimieren.

Weitere Bilder findest du in unserer >>>Galerie<<<.

 

 

Eine runde Sache - das 30ste Treffen der Lancia IG

Vom 25-28.Mai 2017 war die Bergwelt Bayerns in der Hand der Lancia´s. Das Jubiläumstreffen der Lancia IG fand in Weyarn, in unserem schönen Voralpenland statt. Dieter Bauer der Tourguide der  Lanciafreunde München hatte sich bereit erklärt das Treffen zu organisieren. Wer Dieter kennt weiß, er hat sich viel vorgenommen.

Am Donnerstag ab Mittag trudelten sukzessive die Teilnehmer ein, die von Bella und Dieter sogleich mit einem Rucksack mit den Tourunterlagen  ausgestattet wurden. Es sollte eine illustre Runde werden, Dieter konnte Leo Aumüller für die Veranstaltung gewinnen und man staunte nicht schlecht, als dieser mit seinem Team mit Stratos und einem Beta 037 im Gepäck ankam. Das hat natürlich die bis dahin schon sehr umfangreiche Auswahl an Fahrzeugen  noch enorm bereichert, denn Delta Integrale und Fulvia Montecarlo waren bereits da.  Somit waren die Weltmeisterfahrzeuge von Lancia alle vertreten.

Keine Freude ohne Wermutstropfen – Christoph konnte seine Rote Rübe (Delta 2) leider nicht dazu bewegen nach Bayern zu fahren. Auch die gewechselte Zündspule brachte Ihn nicht ans Ziel. Auch Andre musste seinen Spider wegen mangelndem Benzindruck in der Garage lassen. Richard musste seine Fulvia wegen Vergaserbrand zu Hause lassen. Er durfte dafür den Delta 2 von Martin ausgiebig testen. Georg tauschte seinen Beta HPE gegen das Kappa Coupe mit Klima. Welch eine weise Entscheidung, denn das Wetter meinte es ausgesprochen gut mit uns.

Kurz nach 14 Uhr ging´s dann los zur ersten kleinen Etappe zum Spitzingsee. Bei einem kleinen Spaziergang am See bekam man einen Vorgeschmack was die Tage auf uns zukommen sollte. Anschließend ging´s ins Winklstüberl in Fischbachau welches für seine wunderbaren großen und exzellenten Kuchenstücke bekannt ist.  Die Nachzügler wurden von Bella direkt dort hingeführt. Das Parkplatzchaos wurde trotz des riesigen Platzes bewältigt und der Genuss konnte beginnen. Am Abend gab Dieter eine kurze Vorstellung des Tourverlaufs und so konnte der Tag bei gemütlichem Zusammensitzen ausklingen.

 

Der zweite Tag begann wieder mit super Sommerwetter. Unser erstes Ziel war Einsiedel, über eine wunderschöne Mautstrecke entlang am Walchensee. Bei der Pause am See hat Ulli auch gleich mal die Wassertemperatur getestet und drehte eine kleine Runde im See. Das Hoserl wurde dann  anschließend im Fahrtwind  wieder getrocknet.

Patricks Spider hatte unterwegs der Fehlerteufel erwischt. Ein defektes Lager zwang ihn zum kurzen Stopp. Er fuhr dann zurück zu einem Volvohändler mitten in der Prärie. Man glaubt es kaum, nach ca. 1,5 Stunden war der Wagen repariert. Ein dem Händler bekannter Autonarr hatte das richtige Kugellager vorrätig. Es kostete stolze 21,50 Euro. Ab und zu gibt’s auch kleine Wunder bei Lancistis zu erleben. In München wäre das entschieden anders abgelaufen.

Die zweite Etappe führte uns dann  in Österreich nach Eng, dort ist die Welt zu Ende. Ein wunderbarer Blick auf 2800 Meter Gipfel und wieder einmal unsagbar schöne Landschaft. Das war Urlaubsgefühl pur. Spazierengehen und Kaffeepause waren angesagt. Korbinian mit seinem total restaurierten Beta Coupe wollte angeschoben werden. Er hat´s mit Humor genommen. Stefan hat vor lauter Freude, dass seine Fulvia Coupe rechtzeitig fertig geworden war seinen Motor mal kurzerhand beim starten absaufen lassen. Kennt ein jeder.  Der Korbi hat dann einen Schubs gegeben und die Welt war wieder in Ordnung.

Auf dem Rückweg kehrten wir dann in Miesbach beim Italiener  zum Abendessen ein. So triest das Lokal von außen auch aussah, innen war alles bestens. Feine Antipasti, Fleisch und Fisch, je nach Gusto. Die Rückfahrt zum Hotel war jedem selbst überlassen und wer musste fuhr noch zum Tanken. Burkhard hatte jedoch vergessen seinen Tankdeckel wieder anzubringen. Der flog bei der Fahrt aus der Tankstelle in die Wiese was von Adlerauge Marianne beobachtet und gefunden wurde. Das gute Stück wurde natürlich mitgenommen. Das Fehlen des Deckels wurde kurzfristig festgestellt und Burkhard war so beschäftigt einen Ersatzdeckel zu basteln, dass er sein Telefon nicht hörte. Wieder zurück hat er das wertvolle Teil natürlich wieder bekommen. Ein gemütlicher Ausklang im Hotel folgte.

Der dritte Tag war wieder ein Sommertag pur. Diesmal ging´s richtig zur Sache - rauf auf die Berge. Über Bayerischzell zum Sudelfeld und dann - hollerrohdiöööööh aufi -zur Speckalm. Die Straße wurde erst immer schmaler und steiler. Oben sind alle angekommen, nur mancher mit etwas weniger Wasser im Kühlsystem. Einige so auch ich,  haben dann die Motorhaube aufgemacht und den Lüfter noch nachlaufen lassen. Ein herrlicher Ausblick auf das Alpenpanorama samt dem Wendelstein waren der Lohn für diese  Kurbelei.  Aber, das macht uns allen ja mächtig Spaß mit unseren italienischen Autos.

Wer geglaubt hat, das wäre alles -  nix da.  Anschließend ging´s rüber über den Inn nach Erl in Felix Austria zum Moosbauer. Und wieder bekamen unsere Motoren richtig was zu tun. Keine Ausfälle. So soll es sein. Das Mittagessen war ein veganer Speckknödel in mehreren Varianten. Ich hab s mit Suppe  genossen. Lecker wars. Das bekommt man halt nur vor Ort.

Der Thiersee war dann das nächste Ziel. Über Kufstein, diesmal ohne Stau, einmal um den Kreisel rundherum und wieder den Berg rauf. Die Teilnehmer teilten sich dann in drei Gruppen auf. Eine wollte mit der Seilbahn auf den Wendelstein. Die nächsten fuhren zum Wasmeier Museum. Ganze tapfere 8 Hanseln haben dann doch etwas im Eilschritt - dank Marianne, den Thiersee umrundet. So stell ich mir Urlaub vor. Halt, Marianne und Michael sind ja seit Donnerstag im Urlaub.

Anschließend gab´s dann noch Eis am Stiel in einer wunderbaren Strandanlage, die sehr gut besucht war. Die Heimfahrt war mehr als gemütlich um dann noch so einigermaßen pünktlich zur JHV kommen.

Dann kam die Überraschung des Abends. So viele Trachtler aus ganz Deutschland hätte ich nicht erwartet. Es gab dann eine Modenschau mit Fotoshooting. Die Mädels und Jungs präsentierten sich von ihrer besten Seite. Schorsch  ließ mal kurz die Hose runter, um seine auf dem T-Shirt aufgedruckte Lederhose zu präsentieren. Er erntete großes Gelächter für diesen Einfall. Zu essen gab´s dann kalte Platte a la bavarese und Gegrilltes. Na ja - das Grillen können andere entschieden besser.

Bei Livemusik  der Happy Bavarians wurde dann auch fleißig das Tanzbein geschwungen. Dann der Höhepunkt des Abends. Die schönste bzw. originellste Tracht sollte per Beifall bestimmt werden.  Wir haben uns  alle mehr als köstlich amüsiert. Die beiden Sieger durften sich dann auf die Tanzfläche begeben und den Spätabendtanz eröffnen.

Vorher hatte uns die zünftige Musik schon bis 10 Uhr draußen unterhalten. Bis um zwölf konnte dann noch ausgiebig getanzt werden. New York (frankiboy) lies die Beine in der Gruppe wie in die siebzigern hoch wippen.  Da kamen wieder Erinnerungen hoch. Am nächsten Morgen habe ich dann erfahren, das doch bis um 2 Uhr früh die Benzingespräche gedauert haben. Ja ja, früher war ich auch immer bei den letzten dabei.

Das Ende nahte – einige hatten sich wegen weiter Rückreise bereits beim Hotel verabschiedet. Die restliche Gruppe startete dann nach Kaltenbrunn am Tegernsee zum Weißwurstfrühstück. Nun noch die Übergabe der Zielflagge an Kevin, der das Treffen in 2018 im Nürnberger Raum ausrichten wird.

Marianne mit Thesis, Mikele auf delta 2 und Martin im Kappa Coupe haben dann wieder die kurze Heimreise nach München angetreten. Es bleibt ein wunderschönes Sommerwochenende mit vielen lieben Bekannten in Erinnerung. Einen riesengroßen Dank an unseren Dieter Bauer für diese tolle Veranstaltung!

schee war´s
es grüßen eure Lancia Fan´s--- just Mikele und Marianne

 

Bilder unseres Fotografen findest du auf >>>flickr<<<.

Weitere Bilder findest du in unserer >>>Galerie<<<.

 

 

Lancia Fulvia & Flavia IG Treffen 2017

...Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Pfingsten 2017. Wie jedes Jahr um diese Zeit trafen sich die Mitglieder der Lancia Fulvia & Flavia IG zum jährlichen Treffen. Dieses Mal gings nach Berlin. Nun ist Berlin leider doch sehr viel weiter als das letztjährige Treffen in der "schwäbischen Toskana", trotzdem machten sich 3 Teams aus München auf die Reise in die Hauptstadt.

Mikele & Marianne im Beta Spider und Stefan (hinzu ohne Frau und Kind) im Fulvia Coupe spulten die über 650km in zwei Tagesetappen ab. Arwed...kam im Zug an, und nein, das lag nicht an der angeblichen Unzuverlässigkeit italienischer Autos, sondern daran, dass er sich kurzerhand entschlossen hatte, in Berlin ein „neues“ Auto zu kaufen (leider kein Lancia, sondern ein Saab... auch schön).

Los ging es am Pfingstsamstag auf der >>>Oldtimershow in Paaren-Glien<<< bei Potsdam. Die IG Mitglieder aus Berlin hatten eine schöne Ecke gleich am Eingang für unsere Schätzchen reserviert; standesgemäß mit Lancia Pavillion und eigens dafür angefertigten Lancia Klappstühlen.

Abends zurück zum Hotel durch Potsdam, kurz noch geblitzt worden (Rallyautos wollen schnell bewegt werden…) um anschließend das tolle Abendessen-Buffett zu genießen.

Danach gings in die Hotelgarage zum Garagenbier, umringt von knapp 30 Fulvias und Flavias aus den unterschiedlichen Baureihen. Coupe, Berlina, Zagato Sport und ein kühles Bier.. was will man mehr? Nach dem ein oder anderen Fachgespräch (..“mach mal die Haube auf“..), gings dann ins Bett.

Nächster Morgen, Fahrerbesprechung und Abfahrt durch den Grunewald in Richtung Olympiastadion, leider im strömenden Regen. Nach einer ausführlichen Besichtigung des Olympiageländes gings weiter auf eine Stadtrundfahrt im Doppeldecker, der beinahe fast so alt war wie unsere Autos. Kuhdamm, Tiergarten, Regierungsviertel, Brandenburger Tor, Museumsinsel und zurück zum Stadion.

Anschließend, das Wetter hatte sich leicht verbessert, gings quer durch Berlin zur Werkstatt von Marc Eberhardts >>>Historic Racing Works<<<, dem Lancia Fulvia Spezialisten im Großraum Berlin. Die Werkstatt hatte, neben Kaffee und Kuchen noch ein paar ganz besondere Highlights zu bieten. Historic Racing Works hat sich auf sportliche Um- und Aufrüstungen von Fulvias spezialisiert und die Besitzer fahren diese auch im Renneinsatz.

Die letzte Etappe ging wieder zurück zum Hotel. Abendessen-Buffett und Garagenbier.

Pfingstmontag war für die meisten bereits schon wieder Rückreisetag. Zuvor fuhren wir aber noch zum Alliertenmuseum, wo wir uns mit unseren Autos unter und neben einen der berühmten „Rosinenbomber“ zum Gruppenfoto platzieren durften. Der Wettergott hatte ein Einsehen, da es für eine Stunde mal nicht nicht regnete.

Dann wars leider auch schon wieder vorbei, und die nächsten Stunden war die A9 wieder unser Revier. Unsere Autos, auch Arweds Neuanschaffung liefen alle ohne nennenswerte Probleme. Jetzt heißt es wieder knapp ein Jahr warten um nächstes Jahr im Schwarzwald die Straßen unsicher zu machen.

 

Weitere Bilder findest du in unserer >>>Galerie<<<.